DATE: 23. May 2020
TIME: 20:00
LOCATION: Frankfurt
VENUE: Alte Oper
Sophie Hunger 23. May 2020

+++ Liebe Festivalfreunde: Auch das W-Festival bleibt von der Coronavirus-Krise nicht verschont, weshalb wir uns schweren Herzes dafür entschieden haben, die W-Festival Special Evenings 2020 nicht durchzuführen. Stattdessen bemühen wir uns um eine Verlegung der Konzerte auf 2021. Wir hoffen hierzu bald Neuigkeiten mitteilen zu können.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, scheint in dieser schwierigen Zeit aber die vernünftigste zu sein. Wir arbeiten weiterhin mit Hochdruck an unserem Konzept & Terminen für 2021 und freuen uns, Euch im nächsten Sommer wieder mit lauter Musik begrüßen zu dürfen!

 Alle schon gekauften Tickets behalten ihre Gültigkeit oder können an der jeweiligen VVK-Kasse an der sie erworben wurden zurückgegeben werden. Wir wünschen uns in dieser Zeit Solidarität und bitten alle Besucher erstmal an ihren Tickets festzuhalten.

Bis dahin: Macht’s gut & bleibt gesund!

Euer W-Festival Team ❤️ +++


“A SPECIAL EVENING PART II”: Das W-Festival 2020 präsentiert am 23. Mai 2020 Sophie Hunger live in der Alten Oper Frankfurt!

Sophie Hunger ist seit langem ein Synonym für einen minimalistischen Folk-Jazz-Hybrid, der sie mit Mitreisenden wie Laura Marling und Feist in Einklang bringt. Doch nach ihrem Umzug nach Berlin in den letzten Jahren hat sie inzwischen die elektronische Musik entdeckt, ist sonntagabends häufig im Berghain-Club zu Gast und hat ein Interesse an modularen Synthesizern entwickelt, für die Berlin ein Mekka ist. Alle Tracks auf Modular wurden in ihrem dortigen Heimatstudio geschrieben (die später mit dem Produzenten Dan Carey in Süd-London aufgenommen wurden) .

Als bereits etablierte Künstlerin auf dem europäischen Festland, ist Molecules Hunger’s erstes komplettes Album in englischer Sprache und ist das, was sie als “minimal electronic folk” beschreibt. Ihre überzeugendsten Qualitäten – eine geniale Feinheit und kontrastreiche, einsame Dunkelheit – haben sich nicht geändert. Vertraute Bruchteile von Kirmes-Schrägheit durchdringen immer noch die Musik und erinnern an Beth Orton und Regina Spektor. Außerdem ist sie immer noch rätselhaft und selbstbeherrscht, bis zu dem Punkt, an dem es sich zu aufdringlich anfühlt, bestimmte Fragen zu stellen.

Molecules zeugt von ihrem Trotz und ihrer intellektuellen Glaubwürdigkeit in einem Zeitalter der post-Wahrheit der Ignoranz. Weibliche (und männliche) Pop-Fans auf der Suche nach einem nuancierten, intelligenten Vorbild könnten sich für Schlimmeres entscheiden, als ein Auge auf sie zu werfen.

Foto: Marikel Lahana